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Bündnis White IT – Minister Schünemann übergibt erste Pixi-Bücher an Vorschulklasse der Internationalen Schule

Gruppenbild mit Kindern

Am 01.12. war es endlich soweit: Innenminister Uwe Schünemann hat die neue Aktion des Bündnisses White IT in der Ärztekammer Niedersachsen in Hannover vorgestellt. Gemeinsam mit dem LKA Niedersachsen, dem Deutschen Kinderschutzbund, der Ärztekammer Niedersachsen, dem nds. Kultus- und Sozialministerium sowie dem Carlsen-Verlag sind zwei Pixi-Bücher mit dem Titel „Lena / Ben sagt Nein!" entwickelt worden, die dem sexuellen Missbrauch von Kindern präventiv entgegenwirken sollen.

Kindern im Alter zwischen drei und sechs Jahren soll über die Bücher vermittelt werden, dass sie „Nein!" sagen dürfen, selbst über ihren Körper bestimmen und auf ihr Gefühl hören sollen. Denn technische Lösungen können keinen Kindesmissbrauch verhindern; sie sind letztendlich, wie ein Pflaster auf einer Wunde. White IT setzt sich deshalb gemeinsam mit seinen Partnern dafür ein, dass erst gar keine Verletzung entsteht.

Pixiteam„Nur starke Kinder sind in der Lage, Nein zu sagen, wo es angebracht ist! Mit den Pixi-Büchern leisten wir einen Beitrag, unsere Kinder auf ein selbstbestimmtes Leben vorzubereiten. Ich freue mich daher sehr über die beiden sehr gelungenen Werke", so Innenminister Uwe Schünemann bei der Vorstellung.

Die Erstauflage umfasst insgesamt 35.000 Pixi-Bücher (je 17.500 Mädchen/Jungen). Zudem ist geplant, die Bücher im nächsten Jahr auch in andere Sprachen (Englisch, Französisch, Kroatisch, Portugiesisch, Spanisch, Türkisch, Russisch, Japanisch) übersetzen zu lassen. Auch eine Übersetzung ins Plattdeutsche ist in Arbeit. Das Projekt „Pixi-Buch" wurde durch verschiedene Sponsoren ermöglicht:

Die Pixibücher fanden, nach Übergabe durch Innenminister Schünemann, nicht nur bei den Kindern der Vorschulklasse der Internationalen Schule Hannover Anklang. Über verschiedene Medien hinweg wurde über das wegweisende Präventionsprojekt berichtet, hier einige Beispiele:

Weitere Informationen finden Sie auch auf facebook und unserem Twitterkanal. Die  Pressemitteilung können Sie hier lesen.

 

White IT auf dem Fujitsu Forum 2011

Das Team am StandAuch das Bündnis White IT gegen Kindesmissbrauch und dessen Darstellung vor allem in der digitalen Welt war auf der Hausmesse von Fujitsu Technology Solutions vom 09. bis 10. November in München vertreten. Dort ging es hauptsächlich um die Services, Lösungen und Produkte des Bündnispartners Fujitsu, doch auch White IT konnte mit einem Stand auf sich aufmerksam machen.

Pixi

In vielen auch internationalen Gesprächen stellten Thorsten Nowak und Anna Bartels von der Geschäftsstelle in Hannover zusammen mit Reinhard Crantz vom Verein White IT Supporters die neuen Projekte sowie die Arbeit des Bündnisses interessierten Besuchern vor.

Das neueste Projekt sind die Pixi-Bücher: "Lena/Ben sagt Nein!", die am 1. Dezember bei der Ärztekammer Niedersachsen vorgestellt werden.

Sie wollen uns unterstützen oder mehr über uns erfahren? Unser Unterstützerverein lautet WhiteITSupporters www.whiteit-supporters.de. Jede Stimme zählt – auch Ihre. Bitte klicken Sie daher auf www.facebook.com/WhiteIT „Gefällt mir"!

 

White IT präsentiert sich auf der IT Security-Messe it-sa in Nürnberg

Über 300 Aussteller zeigten auf der diesjährigen it-sa vom 11. bis 13. Oktober in Nürnberg Lösungen rund um das Thema IT-Sicherheit. Seit 2009 hat sich die it-sa zu einer Leitmesse für den Sektor der IT-Security etabliert. Den über 5.000 Besuchern wurde ein breit gefächertes Angebot zu aktuellen Themen, die von „Virtueller Datenklau“ bis hin zu „Sicherheitsrisiko Soziale Netzwerke“ reichten, geboten. Zu den Besuchern zählten insbesondere Vertreter aus der Wirtschaft, der Forschung und aus Behörden. 

White IT war auf dem Stand des Bündnispartners itWatch vertreten. Die itWatch GmbH steht für innovative Softwareprodukte mit dem Fokus auf Endpoint Security und Mehrwerten im IT-Betrieb. Aktuell erarbeitet itWatch im Rahmen ihrer aktiven Bündnisarbeit unter anderem einen Scanner, der die Anzeige von kinderpornographischem Material auf dem heimischen PC / Endgerät verhindern wird.

Die Messe bot eine ausgezeichnete Plattform das Bündnis White IT einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen und mit Fachleuten aus der Wirtschaft, der Wissenschaft und Behörden über die Problematik zu kommunizieren, Ideen auszutauschen und Kontakte für eine entsprechende Zusammenarbeit zu schließen. So konnten nicht nur zahlreiche Plakate der Aktion „Sicherheit geben“ und „Bekenner werden“  an Polizeiermittler, Mitarbeiter unterschiedlicher IT-Firmen sowie Vertreter verschiedener Universitäten verteilt, sondern auch Kontakte mit Verlagshäusern, wie z. B. dem Heise Verlag, geschlossen werden.

 Für die Möglichkeit an der it-sa teilzunehmen und auf dem Stand so freundlich aufgenommen zu werden möchte sich die Geschäftsstelle White IT an dieser Stelle noch einmal herzlich bei der itWatch GmbH bedanken.

 

Symantec Vision Barcelona2011 - White IT und die spanische Stiftung Alia2 planen Kooperation

Vom 04. bis 06.10. fand die diesjährige Vision von Symantec u.a. in Barcelona statt. Die Vision ist ein Forum, das von Spezialisten aus der ganzen Welt besucht wird. Diese Veranstaltung hielt nicht nur Informationen und Visionen bereit, wie technische Probleme (Sicherheitslücken im Bereich Cloud, Virtualizing, Mobility) unserer heutigen Zeit gelöst werden können, sondern bot insbesondere die Möglichkeit weltweite Initiativen gegen Kindesmissbrauch zusammenzuführen und sich international über Ziele, Maßnahmen und Perspektiven der Prävention auszutauschen. In den Keynote-Vorträgen von u. a. Enrique Salem, Firmenchef von Symantec, wurde deutlich, dass nur eine umfassende Strategie und ein ganzheitlicher Ansatz zu Problemlösungen führen kann. Genau dies ist auch die Ansicht des Bündnisses White IT, dass sich über Unternehmen der IT Branche, Opferschutzverbände, Vertretern der Wissenschaft und der Ärzteschaft breit aufgestellt hat, um gegen den sexuellen Missbrauch von Kindern, auch im Internet, anzukämpfen. 

Im Rahmen eines Treffens mit dem Geschäftführer der spanischen Stiftung Alia2, Miguel Comín, sowie Vertretern von Symantec Spanien (Mitglied Alia2), Guido Sanchidrián Gonsalez , Symantec Deutschland (Mitglied White IT), Jörg Götze, sowie von dem Bündnis White IT, Anna Bartels, fand ein Austausch über die aktuelle Arbeit beider Organisationen statt. 

Im Gegensatz zu dem vom niedersächsischen Innenminister Uwe Schünemann initiierten Bündnis White IT, handelt es sich bei Alia2 um eine Stiftung, die mit Behörden, wie dem Bildungsministerium und der Polizei Spaniens zusammenarbeitet. Gemeinsam ist den beiden Vereinigungen, dass die Erarbeitung technischer Lösungen sowie die Prävention zur Bekämpfung von Kinderpornographie im Mittelpunkt ihrer Arbeit stehen. „Die Problematik ist bekannt, jetzt müssen wir gucken, wie wir die Probleme lösen können“, so Miguel Comín. Die Arbeit der spanischen Operschutzorganisation Alia2 stützt sich auf drei Säulen: 

Informieren und sensibilisieren

Halbjährlich werden Newsletter mit den aktuellen Informationen an die spanische Bevölkerung verschickt, um ein Bewusstsein der Problematik zu schaffen. Außerdem gibt es ein Team von Psychologen, die in die Schulen sowie in Unternehmen gehen, um über die Gefahren im Internet Aufklärungsarbeit zu leisten. Diese Informationsveranstaltungen finden sowohl für Eltern, als auch für Kinder statt. 

Entwicklung von IT-Tools

Alia2 entwickelt in Zusammenarbeit mit dem spanischen Staat, der spanischen Bevölkerung und anderen Unternehmen gemeinsam Tools, die der Aufdeckung, dem provisorischen Entgegenwirken und zur Überwachung von Kinderpornographie im Internet dienen. So gibt es z. B. dass Tool „Florencio“, eine IT-Lösung, die P2P-Netzwerke hinsichtlich kinderpornographischem Material durchsucht und die Herkunft lokalisiert.  

Zusammenführung der unterschiedlichen Initiativen

Die Stiftung ist bemüht, die Initiativen aus der Bevölkerung, des Staates, einzelner Firmen sowie weiterer Opferschutzorganisationen zu vernetzen. 

Aktuell ist Alia2 in der EU bei z. B. dem Safer Internet Day, aber auch in Mittel- und Lateinamerika sehr aktiv, um gegen das Phänomen der Kinderpornographie über die Grenzen Spaniens sowie Europas hinaus zu agieren. 

Im Rahmen des Gesprächs wurde schnell deutlich, dass sich beide Organisationen ergänzen, von einander partizipieren und gemeinsam noch wirksamer gegen Kinderpornographie kämpfen können. „Es ist nicht die Frage, ob wir zusammen arbeiten, sondern wie!“, so Miguel Comín. Dieses Jahr wird daher noch ein Treffen in Hannover stattfinden, bei dem detailliert die einzelnen Projekte der jeweils anderen Organisation vorgestellt und Kooperationsvereinbarungen zwischen Alia2 und White IT getroffen werden. Denkbar ist beispielsweise, die von White IT im Rahmen einer Projektgruppe erarbeiteten Pixi Bücher „Lena/Ben sagt Nein!“ (Veröffentlichung in Deutschland: November 2011) zu übersetzen sowie in Spanien entsprechend zu verteilen. Abschließend sagte Miguel Comín „Es ist nicht wichtig große Sachen zu machen, sondern dass man überhaupt etwas macht“. 

Im Rahmen der Vision Barcelona 2011 konnte das Bündnis White IT gemeinsame, internationale Vorgehen gegen Kindesmissbrauch weiter vorantreiben, Einblicke in Präventionstechniken zur direkten und indirekten Bekämpfung von Kinderpornographie erlangen sowie die eigenen Präventionsprojekte vorstellen. White IT freut sich auf die weitere Internationalisierung! 


Weitere Informationen erhalten Sie unter 

http://www.whiteit.de sowie http://www.alia2.org  

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